Kräuterpfarrer Weidinger über Kamut:

 

Kamut - Triticum turgidum (Getreide für Energie und Ausdauer)

Kamut, altes Hartweizengetreide:
Mit einem natürlich hohen Eiweißgehalt. Er wurde durch Züchtungen nicht manipuliert. Kamut überlebte die Jahrtausende allein aufgrund seiner Robustheit und Anspruchslosigkeit. Er hat glasige, hornartige, sehr widerstandsfähige Körner.

Die Urheimat des Hartweizens:
Dürfte vermutlich das Land zwischen Ägypten, Euphrat und Tigris sein. Später geriet der Hartweizen in Vergessenheit. Man fand in einer Grabbeigabe aus einem Pharaonengrab diese Weizenkörner. Ein amerikanischer Pilot brachte sie nach dem Zweiten Weltkrieg in seine Heimat.

Der amerikanische Farmer:
Der das Getreide zuerst angebaut hat, nannte es "Kamut" = Seele der Erde. Wegen seiner goldgelben Farbe wird der Hartweizen auch "Das Gold der Pharaonen" geheißen.

Siegeszug des Hartweizens:
Er trat in den USA an und kam von dort nach Europa. Heute kann man das Getreide in Österreich, Deutschland und in vielen EU-Staaten kaufen. Kamut wird bereits in Europa angebaut, und zwar nur ökologisch, nämlich ohne Kunstdüngung und chemische Schädlingsbekämpfung.

Versuche haben gezeigt:
Dass Menschen, die auf Weizen allergisch reagieren, Kamut viel besser vertragen.

Kamut läßt sich wie gewöhnlicher Weizen verarbeiten:
Er eignet sich hervorragend für jeden Teig und auch für Schrotmüsli.

Kamut und sein Wert:
1.: Er enthält bis zu 40 % mehr Proteine und deutlich mehr ungesättigte Fettsäuren und Mineralstoffe als unsere Weizensorten.
2.: Aufgrund des hohen Selengehalts decken 200 g Kamutbrot bereits den Tagesbedarf an diesem lebensnotwendigen Spurenelement.
3.: Kamut hat einen milden, nussigen Geschmack. Selbst Kinder werden so zu "Naturkost-Fans".
4.: Kamut-Brot und -Backwaren bleiben lange frisch und locker.

Kamut ist besonders zu empfehlen:
Leistungssportlern, Schwerarbeitern, Kindern und älteren Menschen.